Waldzwerge / Naturdetektive

RAUS - NATUR - ERLEBEN

Waldzwerge - für Eltern mit Kindern von ca. 2 - 5 Jahren

Viel Bewegungsraum im Freien in dem Individualität zugelassen wird und in dem Kinder und Erwachsene gemeinsam Spaß an Bewegung, Tanz, Sport und Spiel im Wald haben. Spaß und Schweiß ist garantiert!

Warum Waldpädagogik?

Es geht um ganzheitliches Lernen im Lebensraum Wald! Kinder spielen und lernen beim Spielen!

Die Wurzeln der Waldpädagogik liegen im Beginn des 20.JHD.  Corray (1912), Pionier der Waldpädagogik wollte "in unserem Zeitalter der Maschinen ein Gegengewicht in der Erziehung setzen" und "unsere Jugend zur Liebe der Natur und der Heimat" erziehen.

Die Waldpädagogik soll ganzheitlich durch praktisches Erleben und Lernen gesellschaftliche und ökologische Zusammenhänge in Wald und Natur nahebringen:

  • Vielfältige Bedeutung des Waldes bekannter machen
  • Positive emotionale Beziehung zum Wald fördern
  • Dialoge zwischen Kinder und Natur herstellen
  • Interesse am Wald wecken: Freude am Wald; Infos auf spielerische Weise vermitteln
  • Alle Sinne ansprechen
  • Kreativität Selbstständigkeit und soziales Lernen fördern

 

Bildungsziele:

  • Vielfalt der Funktionen des Waldes kennen lernen
  • Eingebunden sein in natürliche Abläufe
  • Mitverantwortung jedes Einzelnen
  • Vielfalt der Sinneseindrücke
  • Achtung der Schöpfung
  • Lernen ohne Konkurrenzkampf
  • Lebensraum Wald und Kreisläufe kennen lernen
  • Geborgenheit spüren
  • Wir lernen verpflichtend zu denken und zu handeln
  • Lernen heißt auch Erfahrungen sammeln und diese zu reflektieren und verarbeiten
  • Gleichgewicht zwischen Leben und Lernen suchen, zwischen Spielen und Arbeiten und zwischen Erziehung und Unterricht
  • Menschen zum selbst- aktiv werden verführen
  • Schönheit erkennen
  • Sinneserlebnisse
  • Selbstwirksamkeit
  • Neugierde und Abenteuer
  • Forschung
  • Wald soll erlebbar und begreifbar werden
  • Begreifen im wörtlichen Sinne- mit Händen greifbar und sinnlich spürbar werden
  • Lernen und verstehen über direkte Naturerfahrungen
Aktuelle Kurse & Anmeldung

 

"Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere mich. Lass mich tun und ich verstehe!" Konfuzius

Naturdetektive - für Eltern mit Kindern von ca. 6 - 10 Jahren

Im Frühförderwahn denken wir zu oft, dass Lernspiele, Apps und Wissensbücher den Kindern alles Wichtige vermitteln. Doch Kinder lernen nicht auf diese Weise. Sie lernen durch das Tun. Renz-Polster und Hüther beschreiben das so wunderbar mit dem folgenden Bild:

"Bäume brauchen Wurzeln, das weiß jedes Kind. Und ein kleiner Baum kann umso besser wachsen und gedeihen, je kräftiger seine Wurzeln sind, mit denen er sich im Erdreich verankert und seine Nährstoffe aufnimmt. Nur wenn es einem kleinen Baum gelingt, tief reichende und weitverzweigte Wurzeln auszubilden, wird er später auch Wind und Wetter, ja sogar Stürme aushalten.

Auch Kinder brauchen feste Wurzeln. Offenbar wissen das nicht alle Eltern, auch nicht alle Erzieher oder gar alle Bildungspolitiker. Sie halten das, was man an jedem Baum sehen, messen und zählen kann, also die Äste oder die Blätter oder auch nur die Früchte, für wichtiger als die verborgenen Wurzeln..."

Kinder können im freien Spiel in der Natur Grundkompetenzen erwerben, die die Basis für alles andere sind. Diese Grundkompetenzen sind: Selbstwirksamkeit, Hingabe, Mitgefühl, Geduld und Verbundenheit. Sie erproben, machen Fehler, korrigieren, lernen...Und Kinder lernen durch die Auseinandersetzung mit der Natur auch einen besseren Umgang mit ihr.

Es geht also gar nicht so sehr nur um die Natur und darum, dass Kinder mit Stöckchen und Eicheln spielen sollten. Es geht darum, dass Kinder Kinder sein sollen. Dass sie im freien Spiel in der Natur Dinge erlernen, die wir ihnen nicht beibringen können, die sie aber benötigen. Um Mitgefühl und Einfühlungsvermögen zu entwickeln, gibt es keine Apps oder Computerspiele. Das ist etwas, was man nur im Zusammensein mit anderen lernen kann und in der Auseinandersetzung mit dem Leben. Gerade diese beiden Eigenschaften sind es jedoch, die nach und nach verloren gehen in unserer Welt, die so sehr auf den Einzelnen fokussiert. In der wir uns mit Ellenbogen nach vorn bewegen wollen – oder zumindest unsere Kinder dies tun sollen. Wir wollen ja schließlich nur ihr Bestes. Doch wenn wir dies wirklich wollen, müssen wir unsere Einstellung überdenken.

Marc und ich möchten die Entwicklung der Kinder GANZHEITLICH unterstützen, auf eine leichte und spielerische Art und Weise mit viel Spaß, sie ermutigen, kreativ zu sein, zu experimentieren und zu erforschen, ihren eigenen Körper abzuschätzen und zu respektieren. Wir möchten den Kindern einen Raum bieten, in dem sie Erfolgserlebnisse erleben und eine gesunde und positive Einschätzung ihrer Fähigkeiten erhalten, eine positive Einstellung zum Lernen und Selbstvertrauen.

Schwerpunktsetzung für Kids:

  • Grundmotorik
  • Gleichgewicht
  • Koordination
  • Ausdauer
  • Einfach nachzumachende Bewegungen
  • Selbstverteidigung
  • Sozialer Aspekt

Selbstverteidigung

Die Zielsetzung ist es, allen Kindern, egal welcher Schulstufe der VS, auf geeignete Weise beizubringen, wie sie sich im Ernstfall gegenüber fremden Personen verhalten sollen, wenn sie angesprochen ("Kannst du bitte mitkommen und mir den Weg zeigen?", "Soll ich dich nach Hause bringen?", etc.) oder angegriffen werden ( Erfassen am Handgelenk, Arm, etc.). Spielerisch erkläret Marc, wie man sich verhält, wenn:

  • eine fremde Person einen anspricht
  • bekannte Person anspricht (Lehrer, Nachbar, Polizei, Vater eines Mitschülers)
  • unbekannte , aber nette Person anspricht → Im Zweifelsfall "Nein" sagen, eine vertraute Person (Eltern, Lehrer, Nachbar, etc.) um Rat fragen.

Was es den Eltern bringt:

  • Qualitative Zeit und Spaß mit den Kids
  • Kräftigung der Problemzonen (Bauch, Beine, Po)
  • Verbesserung von Haltung und Beweglichkeit
  • Verbesserung von Kondition und Koordination
  • Ruhe und Entspannung
  • Entwicklung der Kinder sehen und verstehen lernen